Der Kuckuck und der Esel – Noten für Blockflöte

Der Kuckuck und der Esel, die hatten großen Streit. Und worum ging es? Naja wer von dem beiden am besten singt. Das ist so wie wenn die Kuh sich mit dem Pferd darum streitet wer die besten Eier legt. Denn sowohl der eintönige Kuckuck als auch der laut schreiende Esel sind nicht gerade musikalische Meister.

Wie auch immer die letzte Strophe gemeint ist, die Melodie eignet sich hervorragend zum üben von Terzen. Wir haben uns für die Tonart F-Dur entschieden. In dieser Tonart wird das Lied auch am häufigsten abgedruckt. Weiterhin kann man mit seinen Schülern hier sehr gut schon mal schwierigere Griff Folgen (z.B. von g’ auf b’) üben. Wer mit seinen Schülern einfach nur das Lied spielen möchte kann gerne auch die Variante in C-Dur nutzen, diese ist wesentlich einfacher. Zusätzlich gibt es noch ein Blatt mit 3 Varianten in den Tonarten C-, F- und G-Dur.

„Der Kuckuck und der Esel“ – Steckbrief

Titel: Der Kuckuck und der Esel
Entstehung: Melodie 1810 – Text 1835
Komponist:
 Carl Friedrich Zelter
Texter: Hoffmann von Fallersleben
Strophen: 3
Tonart: F-Dur (Varianten in C und G-Dur)

Inhaltsverzeichnis

Noten zu “Der Kuckuck und der Esel”

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So klingt es

Um die verschiedene kleine Terzen zu Üben ist es auch sinnvoll das Lied in verschiedenen Tonarten zu üben. Hier die Varianten in C-, F- und G-Dur

Liedtext – Der Kuckuck und der Esel

Der Kuckuck und der Esel,
Die hatten großen Streit,
|: Wer wohl am besten sänge : |
|: Zur schönen Maienzeit : |

Der Kuckuck sprach: „Das kann ich!“
Und hub gleich an zu schrei’n.
|: Ich aber kann es besser! : |
|: Fiel gleich der Esel ein. : |

Das klang so schön und lieblich,
So schön von fern und nah;
|: Sie sangen alle beide : |
Kuckuck, Kuckuck, i-a, i-a!
Kuckuck, Kuckuck, i-a!

Über das Lied “Der Kuckuck und der Esel”

Die Melodie wurde von Carl Friedrich Zelter geschrieben und war ursprünglich eine, 1810 entstandene, alternative Vertonung von Goethes Gedicht “Es ist ein Schuss gefallen”. Charakteristisch und sehr passend ist die Kuckucks Terz am Anfang des Liedes. Dies assoziiert natürlich von Anfang an den Bezug zum Kuckuck. Die Melodie selbst weißt starke Ähnlichkeiten zu Mozarts “Das klinget so herrlich” (In meinem kleinen Apfel) auf, auch die Textzeile “Das klang so schön und lieblich” lässt auf ein Zitat schließen. Dies ist aber nicht belegt.

Hoffmann von Fallersleben beschreibt in seinem Text den Wettstreit zwischen Kuckuck und Esel, die selbstsicher angeben jeweils ein Meister ihres Fachs zu sein. Das die beiden am Ende in Eintracht die Melodie schreien, zeugt von gnadenloser Selbstüberschätzung. Der ursprüngliche Titel des Gedichtes war im übrigen auch “Wettstreit”.

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